Mein Weg

Weil Persönlichkeit inspiriert!

"Inner Work ist kein Selbstzweck!"

Mein Weg mit Chill

Veröffentlicht am 03.04.2025 / 06:18

Anmerkungen

Chill, die mit bürgerlichem Namen Cäcilia heißt, wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in München und leitet eine große Apotheke. Dieser Weg war, wie das oft im Leben so ist, aber definitiv nicht vorgezeichnet. 


Chill ist aufgewachsen in einer religiösen Gemeinschaft und da ihre Eltern dort sehr aktiv waren, ist sie viel umgezogen – geboren in München als Kind von schweizerischen Eltern, lebte sie z.B. auch für einige Zeit mit ihrer Familie in Ostafrika. Insgesamt ist sie in ihren ersten 15 Lebensjahren mehr als 10 mal umgezogen und hat dadurch gelernt, immer wieder neu anzufangen und sich an neue Umfelder anzupassen. Doch nicht nur dadurch: Chill fühlte sich in der Gemeinschaft zwar wohl und war dort gut integriert, doch sie hatte auch schon immer ein „Parallelleben“, wie sie sagt, in der Schule und bei ihrem Hobby, dem Tanzen.


Sie machte nach der mittleren Reife eine Bankkauffraulehre und holte dann im Abendstudium das Abi nach, absolvierte anschließend im Fernstudium ein Diplom in BWL. Warum nebenbei? Sie hat mit 19 ihren ersten Sohn bekommen und abgesehen davon, dass sie dadurch starke Ablehnung in der Gemeinschaft erlebte, da ein uneheliches Kind nicht ins Weltbild passte, gab es auch wenig Betreuungsmöglichkeiten. Trotz der Tatsache, dass ihre Eltern sie vollumfänglich unterstützten, hat sie in dieser Zeit nur funktioniert, wie sie heute sagt. Ihre Diplomarbeit schrieb sie dann im Unternehmen ihres heutigen Schwiegervaters, einer großen Apotheke in München. Und wie es das Schicksal wollte, ist sie da noch heute, als Co-Geschäftsführerin in Teilzeit, gemeinsam mit ihrer Schwägerin. 


Chill erzählt von vielen Herausforderungen, durch die sie als Unternehmerin gegangen, von großen Veränderungsprozessen und der Begleitung eines Generationswechsels, und auch von dem Moment, als sie erkennen musste, dass sie zu lange ihre Gefühle und ihren Körper hintenangestellt und auch unterdrückt hatte. Der Schlüssel dafür war eine Körpertherapeutin, die ihr das langsam aufzeigte, ohne den rationalen Teil in Chill zu überfordern. Eine große Rolle spielte sicher auch die Trennung von der Gemeinschaft, was sie auf eine Reise der Identitätsfindung brachte, von der sie uns berichtet.


Heute ist sie ausgebildete Nervensystemcoach, Shakti-Dance und Yin-Yoga Lehrerin, Trainerin für Selbstführung und Inner Work und – auch das gehört zu Chills Persönlichkeit – da werden noch die ein oder andere Ausbildung folgen. Aber jetzt will sie erst einmal das, was sie sich über die Jahre angeeignet hat, weitergeben und als Lehrerin wirken.


Wir sind uns sicher, dass viele Menschen von Chill, ihrer Erfahrung und ihrem Können profitieren können und sind gespannt, wie es weitergeht. In jedem Fall ist sie bestens gerüstet für jegliche Herausforderung und darf vor allem auch den Erfolg nun endlich genießen. 


Danke Chill, für deine Offenheit und dein Vertrauen.



Über diesen Podcast:

Mit unserem Podcast wollen wir Menschen ermutigen, ihren eigenen, für sie passenden Weg zu gehen. Es gibt bei uns zwei Arten von Episoden: Interviews und Themenfolgen.

 

In den Interviews sprechen wir mit vermeintlich „ganz normalen“ Menschen, vor allem Frauen, die uns von ihren Lebensentwürfen, Entscheidungen, Abzweigungen und Herausforderungen im Leben erzählen. Wir möchten zeigen, welche Fülle an Möglichkeiten es gibt, den ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen – wie viel Energie, Mut und Kraft das vielleicht auch oft kostet und wie man diese aufbringen kann.

 

Die Idee dazu kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.

 

In den Themenfolgen unterhalten wir beide uns über Themen aus dem Bereich „female empowerment“, über die man aus unserer Sicht in der Gesellschaft noch zu wenig und manchmal vielleicht auch nicht gerne ehrlich spricht.

 

Inhaltlich werden wir dabei auf Standpunkte aus der Literatur und Statistiken eingehen. Aber auch unsere eigenen Erfahrungen werden Thema sein. Als working moms mit Lebens- und Berufserfahrung in unterschiedlichen Bereichen haben wir da die ein oder andere Geschichte auf Lager :)

 

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